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Auf einen Kaffee mit: Jörg Klingohr

Ausgabe 6

DATUM: 18.11.2017

In Golchen, zwischen Crivitz und Brüel, trafen wir uns mit Jörg Klingohr - vielen besser bekannt als „Bauer Korl“. Bei einer Tasse Kaffee sprachen wir mit ihm über seine Arbeit als Psychologe und Unternehmensberater, seinen landwirtschaftlich und touristisch ausgerichteten Hof-Hotelbetrieb in Golchen und natürlich über seine eigentliche Berufung, Bauer Korl zu sein und wie es überhaupt dazu gekommen ist. Außerdem verriet er uns, wen er sich irgendwann einmal auf seiner Bühne auf dem Golchener Hof wünscht. Ein sehr interessantes Interview. Wir wünschen Ihnen - wie immer - eine spannende Lese-Unterhaltung und ein erholsames Wochenende.

WiFöG: Herr Klingohr, vielen – gerade hierzulande – sind Sie ja eher bekannt als „Bauer Korl“ - mit brauner Schirm-Mütze, Hornbrille und meistens im karierten Hemd. Vermutlich sind Sie der bekannteste Bauer im Landkreis. Heute sind Sie aber in Zivil … Wir haben es also wirklich mit Jörg Klingohr zu tun?

JK: Ja, genau. Bauer Korl hat heute seinen freien Vormittag. Ich hoffe, dass ich ihn hier würdig vertreten kann (lacht).

WiFöG: Mit Sicherheit. Was nicht jeder weiß: Sie sind Diplom-Psychologe. Aus welchen Gründen haben Sie sich dazu entschieden, Psychologie zu studieren?

JK: Ich hatte in einer vorherigen Berufsausbildung das Fach „Arbeitspsychologie“. Da war ich 17, 18 Jahre alt. Das war mein erstes Studium – ein Fachschulstudium in der DDR im Bereich Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Damals habe ich eine sehr große Sympathie zu diesem Fachbereich aufgebaut. Es hatte aber auch mit einem Dozenten von mir zu tun, der mich sehr inspiriert hat und so bei mir die Lust an dem Fach geweckt hat. Ich suchte zu der Zeit Orientierung und die fand ich. Dadurch wurde Arbeitspsychologie schon früh zu einer Marke in meinem Leben.

WiFöG: Sie als Psychologe können das wahrscheinlich sehr fundiert beantworten: Ist es ein typisch menschliches Phänomen, dass die Inspiration durch einen oder mehrere Menschen mit dafür ursächlich ist, dass wir uns für einen bestimmten Weg entscheiden?

JK: Absolut. Manches liegt uns in den Genen. Der Rest ist Inspiration.

WiFöG: Bleiben wir mal bei der Inspiration: Wer oder was hat Sie dazu inspiriert, „Bauer Korl“ zu werden?

JK: Oha. Das waren mehrere Personen und auch verschiedene Einflüsse. Mein Großvater beispielsweise. Der arbeitete in der Landwirtschaft in einer LPG. Und wenn der, nachdem er bereits viele Stunden im Stall gearbeitet hatte, zu uns an den Frühstückstisch kam, seine SVZ aufschlug und im Brustton der Überzeugungdamit begann, über die Weltpolitik oder die Kultur zu referieren, dann hatte das sicher einen gewissen Einfluss auf die Figur Bauer Korl. Aber, es gab Vieles, das mich inspiriert hat, um Bauer Korl zu der Figur zu machen, die sie heute ist

WiFöG: Was war das?

JK: Karneval. Ich war schon sehr früh begeistert von der komödiantischen Leichtigkeit aber auch dem hintersinnigen Humor, die der Karneval bot. Ich war schon als junger Mensch Präsident des großen Sternberger Karnevalvereins mit 140  Mitgliedern. Das hat bei mir sicher den Spaß an Bühnenauftritten und der Verkleidung geweckt. Und ansonsten war es so, dass ich in vielen Situationen meines Lebens immer wieder Sachen gehört oder erlebt habe, die in der ein oder anderen Form in Bauer Korl ihren Widerhall gefunden haben. Man könnte sagen: Der Bauer Korl gibt seine recht laute Stimme denen, die Vieles nur im Stillen sagen.

WiFöG: Kommt es manchmal vor, dass Sie auch im familiären oder auch im freundschaftlichen Umfeld plötzlich Bauer Korl sind?

JK: Hm. Schwer zu sagen. Spontan denke ich: Nein. Aber, wenn Sie jemanden fragen, würden wahrscheinlich manche Ihnen sagen: Ja, doch – das passiert ab und an. Trotzdem: Privat bin ich nicht der Witzigste (lacht).

WiFöG: Gab es den Bauer Korl schon so während Ihrer Karnevalszeit?

JK: Nein. Gut Ding will Weile haben (lacht). Das hat noch ein wenig gedauert. Einen sehr guten Rotwein trinkt man ja auch nicht direkt, nachdem er abgefüllt ist (lacht). Aber Spaß beiseite: Es gab im Karneval eine Figur, die Korl hieß. Ein bisschen war er schon so in Ansätzen wie Bauer Korl. Aber eben nur in Ansätzen. Bauer Korl ist einfach ziemlich schnell durch die Decke gegangen – der Erfolg kam mit so brachialer Gewalt auf mich zugeflogen. Damit hätte ich nie gerechnet.

WiFöG: Können Sie sich und uns den Erfolg erklären?

JK: Glauben Sie mir, da brüte ich schon seit Jahren drüber. Ich finde keine Antwort. Außer, dass Bauer Korl eben einfach sehr authentisch und auch sehr regional ist, was wiederum auch Menschen sehr schätzen, die nicht von hier sind. Selbst, wenn wir Gäste hier haben aus dem Ruhrgebiet, haben die sehr viel zu lachen. Und ich weiß beispielsweise, dass Angela Merkel genauso über Bauer Korl lacht wie Manuela Schwesig. Eigentlich unvorstellbar. Aber so ist das. Humor und das Bedürfnis zu lachen haben grundsätzlich nichts mit der politischen Meinung und der Herkunft eines Menschen zu tun. Diese Erkenntnis finde ich spannend.

WiFöG: Nachdem Sie Ihr Fachstudium beendet hatten, gingen Sie nach Berlin zum Studieren an die Universität …

JK: Ja. Man soll bekanntlich ja gehen, wenn es am Schönsten ist … (lacht). Aber Spaß beiseite – ich ging damals nach Berlin, um dort Psychologie – aber eben mit dem Schwerpunkt Arbeitspsychologie - an der Humbold-Universität zu studieren.

WiFöG: Das war wann genau?

JK: 1988, ’89. Die ganz wilden Jahre. Die Wendezeit habe ich „live“ in Berlin miterlebt. Die Demonstrationen auf der Schönhauser Allee. Die letzten Reden der alten Riege vor der Volkskammer.

WiFöG: Wie war das für Sie?

JK: Das war schon eine sehr heftige Zeit. Natürlich aufregend und spannend. Es war ein Aufbruch. Verbunden mit einer Vielzahl an Zerwürfnissen. Manches war auch verstörend. Wenn Dinge, die man sein Leben lang als unabwendbar erlebt hat, sich plötzlich in Luft auflösen, dann macht das etwas mit einem. Ich habe das in den Nachwendejahren bei zahlreichen Menschen, mit denen ich beruflich als Psychologe zu tun hatte, immer wieder erlebt. Viele Menschen haben echte
Identitätsprobleme bekommen – nicht nur, weil sie mit dem, was sie gelernt haben, am Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt waren. Arbeit ist etwas, das einen Menschen auch mit Stolz und bestenfalls mit Freude erfüllt. Das Selbstwertgefühl hat eine ganze Menge damit zu tun, was man macht und wie man es macht. Fehlt das, stellen sich viele Menschen Fragen, auf die es zumeist nur unzureichende Antworten gibt. Darin sehe ich auch heute noch eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft.

WiFöG: Ein gefundenes „Fressen“ für Bauer Korl?

JK: Absolut. Und Bauer Korl greift das hin und wieder auch in seinen einfachen Worten und auf seine ureigenste Art und Weise auf.

»Das Selbstwertgefühl hat eine ganze Menge damit zu tun, was man macht und wie manes macht.«

WiFöG: In einem SVZ-Artikel stand zu lesen, dass Sie sich Bauer Korl als eine Art Hobby leisten, so wie andere eben das Fitness-Studio. Wie viel Zeit verbringen Sie mit ihrem Hobby?

JK: Bauer Korl steht ca. 200 x im Jahr auf den Bühnen dieser Welt. Vornehmlich in Mecklenburg-Vorpommern (lacht).

WiFöG: Dazu kommen bestimmt eine ganze Menge Proben und Vorbereitung? JK: Nein. Glücklicherweise hat Bauer Korl nie im Sinn gehabt, sogenannte Programme runter zu spulen. Er improvisiert. Ist durch und durch konzeptlos. Und kommt auf diese Weise mit sehr wenig Probezeit aus. Ganz nach dem Motto: Bühne frei, Spot an – los geht’s.

WiFöG: Sind Sie selbst insgesamt eher der Improvisateur?

JK: Nein. Nur Bauer Korl ist so. Sonst gehe ich sehr gründlich und gewissenhaft an die Dinge heran. Ich könnte sonst nicht erfolgreich sein. Weder als Psychologe mit meinem Institut noch mit dem Konzept „Golchener Hof“.

WiFöG: Das Hofgelände hier in Golchen hatten Sie ja bereits eine ganze Weile ins Auge gefasst, bis Sie am 01. April 2000 zuschlugen. Auf Ihrer Website steht zu lesen, dass Sie Vieles von dem, was heutehier steht, damals nie im Traum geplant hatten. Was waren denn Ihre ersten Pläne?

JK: Ich wollte das einfach haben (lacht). Das Leben auf dem Land ist etwas, dass ich schon sehr früh zu schätzen wusste. Ich wollte hier sesshafter werden. Pferde züchten. Und dieses Stück Land war damals eine sehr gute Gelegenheit. Ich glaube, am Anfang wollte ich hier alte technische Maschinen aus der Landwirtschaft der DDR-Zeit sammeln und ausstellen. Und einen guten Café ausschenken. Na ja (lacht), den Café bekommt man heute ja in Golchen.

WiFöG: War es nicht sehr gewagt, quasi „nebenbei“ einen Fuß in die Landwirtschaft setzen zu wollen? Das hätte ja auch gründlich schief gehen können …

JK: Oh ja! Keine Frage. Aber wie heißt es doch so schön: Das Glück ist immer mit die … Fleißigen (lacht)! Was wir hier machen, könnte man als Social-Farming bezeichnen. Wir bringen uns selbst – aber vor allem unsere Gäste dazu, sich sozial hier zu erden. Daneben sind wir ein kleiner landwirtschaftlicher Bio-Betrieb auf 15 Hektar. Alles in allem: Wir leben hier die regionale Landwirtschaft mit touristischen Aspekten voll aus.

WiFöG: Gab es Momente, in denen Sie an Ihren vielen ambitionierten Vorhaben – dem Hof, dem Beruf als Psychologe und Unternehmensberater sowie Ihrem Hobby „Bauer Korl“ – gezweifelt haben?

JK: Nein. Es gab Phasen, in denen ich mich gefragt habe, wie ich das alles unter einen Hut kriegen soll. Aber letztlich „arbeitet“ jeder Bereich für sich sehr erfolgreich. Und ich habe ein paar sehr gute Menschen um mich herum, die mir dabei helfen, das alles leisten zu können. Aber, um das auch mal deutlich zu sagen: Ich bin hauptsächlich und hauptamtlich Psychologe.

WiFöG: Wenn man so viel macht wie Sie – man könnte auch sagen: unternimmt … Wieso möchten Sie dann ausgerechnet nicht „Unternehmer“ genannt werden?

JK: Diese Frage ist ein klein wenig gemein (lacht). Ich sehe mich in allererster Linie als Mensch. Als Psychologe, Berater und Coach. Dann als Gastgeber und Hotelier. Und natürlich: Ich bin Entertainer, Comedien, ein Bühnenmensch. Das ist so viel, da komme ich gar nicht dazu, mich auch noch als Unternehmer zu sehen. Aber, wenn Sie wollen: Ich bin ein Unternehmer (lacht)!

WiFöG: Klingt fast ein wenig nach John F. Kennedy …

JK: Ja. Das stimmt (lacht).

WiFöG: Auf welche der einzelnen Ideen, die Sie auf dem Hof realisiert haben, sind Sie am meisten stolz?

JK: Grundsätzlich auf alles. Aber am meisten freue ich mich über die kleine Hofkirche. Sie ist ein Ort, der einerseits unseren Gästen die Möglichkeit bietet, festliche Anlässe dort zu begehen. Für mich selbst ist sie deshalb ganz besonders, weil ich mich dorthin zurückziehen kann, um zur Ruhe zu kommen. Dabei bin ich selbst nicht konfessionell. Daher hat mich die Kirche und die Besinnung, die sie mir gebracht hat, am meisten überrascht.

WiFöG: Wer Ihren Hof sieht und sich auch mit ihren Visionen, Ideen und der Philosophie, die dahinter stehen, auseinandersetzt, der erkennt: Hier ist jemand am Werke, der Tiere liebt, der die Natur achtet. Werte, die manche Menschen heute zumeist nicht immer mit der Landwirtschaft in Verbindung bringen. Wollen Sie damit etwas „gerade“ rücken? Oder eher zeigen, dass es eben doch funktionieren kann?

JK: Gut, dass Sie das fragen. Ich denke, wir Menschen müssen alle mal ein paar Dinge anders betrachten. Grundsätzlich steht die Landwirtschaft vor einem großen Transformationsprozess. Ich bin aber kein Freund von Pauschalisierungen. Die übergroße Anzahl der Landwirte macht einen sehr harten Job und führt ein Leben, das andere nicht beurteilen können. Mir gefällt es nicht, wenn Menschen sich ein Urteil erlauben, ohne die Umstände wirklich zu kennen. Und wenn dann die Verantwortung, die man selbstbeim Einkauf landwirtschaftlicher Produkte hat, einfach mal weggeschoben wird und man sagt: Die anderen – nämlich die Landwirte – die sollen ihren Job besser machen, damit ich mich gut fühlen kann, dann stimmt etwas nicht mit uns. Dieses Phänomen haben wir übrigens nicht nur in Bezug auf die Landwirtschaft. Aber ja: Wir lieben unsere Tiere und unser Land. Das kann ich so ganz klar sagen.

WiFöG: Der Golchener Hof ist ja auch dafür bekannt, dass hier immer wieder prominente Gäste auftreten. Wer war Ihr erster Promi auf der Bühne und wie kam es dazu?

JK: Oh je, das weiß ich gar nicht mehr so ganz genau. Aber, das hatte natürlich etwas mit Bauer Korl und seinen zahlreichen Auftritten hier und da zu tun. Man kommt rum und lernt Menschen kennen – auf und hinter der Bühne. Und wenn man sich mag, dann lade ich diese Menschen auch sehr gern zu mir nach Golchen ein. Beispielsweise Markus Maria Profitlich, Ingo Oschmann, Ingo Appelt oder Wigald Boning. So hat das angefangen. Aber mit wem? Keine Ahnung.

WiFöG: Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wen würden Sie gern auf Ihrer Bühne einmal „live“ erleben? Und warum?

»Es gibt wahrscheinlich unzählig viele schöne Orte auf der Welt, an denen ich gut leben könnte. Toll, dass ich hier leben darf«

JK: Oh, diese Frage habe ich mir noch niemals so gestellt. Aber, wenn ich jetzt mal ganz spontan mir zwei Künstler wünschen dürfte, dann wären das wohl Paul Panzer, den ich sehr bewundere und Volker Pispers, den ich für einen begnadeten Kabarettisten halte. Und wenn mich jetzt zwischen diesen beiden entscheiden müsste – dann würde ich sagen: Bauer Korl ist ein ganz klein wenig mehr so wie Paul Panzer, also dann: Volker Pispers! Und ich dann in der ersten Reihe! Das wäre was … Aber, vielleicht treffe ich ja die Fee, die mir zwei Wünsche erfüllt (lacht).

WiFöG: Sie gelten als ein sehr heimatverbundener Mensch. Was verbinden Sie mit dem Begriff „Heimat“ konkret?

JK: Heimat ist eigentlich alles. Es geht für mich dabei um Werte. Der Blick aus dem Fenster über die Natur. Die Luft, die an jedem Tag ein wenig anders riecht. Die Wälder, Flüsse und Seen, die zum Greifen nahe liegen. Die Menschen, die man sein Leben lang kennt oder zu kennen glaubt und die man auch gerade deshalb versteht und einschätzen kann. Zuhause sein. Und dafür Verantwortung zu tragen. All das verbinde ich mit Heimat. Und das ist natürlich etwas sehr Individuelles.

WiFöG: Angenommen den äußerst unrealistischen Fall, Sie könnten aus welchem Grund auch immer nicht im Landkreis Ludwigslust-Parchim leben, wo auf Erden würden Sie sich dann besonders heimisch fühlen?

JK: Ach, ich glaube schon, dass ich auch in den Vorpommern, Skandinavien oder in den Bergen glücklich sein könnte. Keine Ahnung wie lange ich das dann aushalten würde, wenn ich es müsste. Aber, es gibt wahrscheinlich unzählig viele schöne Orte auf der Welt, an denen ich gut leben könnte. Toll, dass ich hier leben darf (lacht).

WiFöG: Sie haben mal gesagt, dass Sie als Psychologe zumeist anderswo – also außerhalb von MV – gefragt seien. In diesem Zusammenhang erwähnten Sie das altbekannte Bild vom Propheten im eigenen Land. Gilt das heute noch so oder hat sich daran mittlerweile etwas geändert?

JK: Das habe ich gar nicht so sehr auf die Quantität der Aufträge bezogen, sondern eher darauf, wie man mit meinem Rat umgeht. Und da gilt nach wie vor: Je weiter weg von Golchen und dem Einflussgebiet des Bauer Korl, desto mehr Wertschätzung erfahre ich als Ratgeber.

WiFöG: Sie arbeiten für Unternehmen und helfen denen, die wichtigen Stellen mit den richtigen Leuten zu besetzen. Wer macht bei Ihnen in Ihrem Unternehmen das Recruiting und die Personalführung?

JK: Das mache ich schon selbst. Und natürlich unterlaufen auch mir dabei Fehler. Es ist einfacher, mit der Belegschaft eines fremden Unternehmens zu reden, als die eigenen Leute anzusprechen. Im Großen und Ganzen bin ich mit mir da aber sehr zufrieden.

WiFöG: Welche Rolle spielt für Sie die Familie?

JK: Eine sehr große. Familie ist alles: der Rückzugsort, das Zuhause. Einfach absolut wichtig. Und auch schützenswert. Wir machen aber kein großes „Bohai“ darum oder tragen das öffentlich zur Schau. Familie ist Familie. Also Privatsache (lacht).

WiFöG: Kommen wir zur letzten Frage – und die geht wirklich ganz direkt an Bauer Korl: Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?

JK: In 10 Jahren (lacht)? Im betreuten Wohnen (lacht). Wenn es gut läuft, dann fegt er hier den Bürgersteig und bekommt von dem einen oder anderen ein paar warme Worte und vielleicht ein paar Münzen zugesteckt … (lacht)

WiFöG: Herr Klingohr, wir bedanken uns für dieses Gespräch.

STECKBRIEF
  • Entertainer, Comedian

  • Radiomoderator (Antenne M-V)

  • Wirtschaftspsychologisches Institut [wi.ps]

  • Bauernhof-Hotel »Golchener Hof« 4 Sterne


Jörg Klingohr | Golchener Hof 1 | 19412 Golchen

E-Mail: info@golchenerhof.de | Telefon: 038483 / 29 28 0