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Unterstützung

in Zeiten von Corona

(Stand: 08. Juli 2021)

Um die Wirtschaft sicher durch die Coronakrise zu begleiten, haben der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern diverse Unterstützungsprogramme ins Leben gerufen. Wir bieten Soloselbstständigen, Gewerbetreibenden und Unternehmen schnelle und unkomplizierte Hilfe an. Sie erhalten von uns einen Gesamtüberblick und Hinweise zu den aktuellen Fördermöglichkeiten.

Mit der WiFöG bleiben Sie auf dem Laufenden, denn wir informieren Sie ständig über Änderungen. Bei konkreten Fragen können Sie uns gerne über unsere Corona-Hotline 03871 7225678 kontaktieren. Dieses Projekt wird unterstützt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Serviceangebote

rund ums Thema Corona

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Corona. Sie haben konkrete Fragen oder benötigen eine indivduelle Beratung? Sprechen Sie uns an! Wir unterstützen Sie in der Krise.

Der Landkreis unterstützt Betriebe mit wirtschaftlichen Problemen infolge der Ausbreitung des Coronavirus mit einer Unternehmenshotline, die von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH betreut wird. 

Die Nummer der Hotline lautet: 03871-722 5678
 


 

Das Wirtschaftsministerium unterstützt Betriebe mit wirtschaftlichen Problemen infolge der Ausbreitung des Coronavirus mit einer Unternehmenshotline, die von der Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH (GSA) in Schwerin betreut wird.

Die Nummer der Hotline lautet: 0385-588 5588.

Sie ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
Montag bis Freitag | 08:00 bis 20:00 Uhr

Die aktuellen Landesverordnungen und Dokumente, wie Quarantäneverordnung, Schulverordnung, Kita-Verordnung und die Verordnung für Pflege und Soziales finden Sie hier.

Die aktuellen Allgemeinverfügungen des Landkreises Ludwiglust-Parchims finden Sie hier.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung können Sie hier einsehen.

Das Corona infoportal MV stellt alle Infos rund ums Thema Corona zusammen. Egal, ob es dabei um aktuelle Inzidenzwerte, die Impfquote im Land oder um Fragen zu Reisen und Wirtschaftshilfen geht. Auf dieser Plattform findet sich alles.

Hier entlang!

Die häufigsten Fragen und Antworten zu allen Bereichen hat die Landesregierung zusammengestellt. Einfach hier klicken!

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) informiert täglich in einem Lagebericht über die Corona-Situation in MV.

Zusätzlich verweist das LAGuS auf Informationen des Robert Koch-Instituts zur Situation in der Bundesrepublik Deutschland.

Alle Informationen: hier klicken!

Die Gesundheitsbehörden sind bestmöglich auf den Umgang mit neuartigen Infektionserregern wie auf das Corona-Virus vorbereitet.


DAS BÜRGERTELEFON:

Das Bürgertelefon des Landkreises Ludwigslust-Parchim beantwortet Ihre Fragen unter der Rufnummer: 03871 722-8800

Die Landesregiereung M-V hat ein Bürgertelefon für allgemeine Informationen geschaltet: 0385 588-1131


AKTUELLE INFORMATIONEN AUS DEM LANDKREIS LUDWIGSLUST-PARCHIM FINDEN SIE HIER:

Wirtschaftshilfen

im Überblick

Hier finden Sie alle aktuellen Wirtschaftshilfen und finanziellen Unterstützungsangebote wie Zuschüsse, Kredite oder Steuererleichterungen kurz erklärt. Außerdem haben wir Ihnen die wichtigsten Seiten verlinkt und  leiten Sie an die richtige Stelle weiter.

Das Winterstabilisierungsprgramm aus dem letzten Jahr, wurde nun grundlegend überarbeitet und aktualisiert. Die aktuelle Broschüre mit allen momentan angebotenen Wirtschaftshilfen in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier!

Die einzelnen Programmbestandteile haben wir unter den nachfolgenden Reitern aufgeführt und geben Ihnen jeweils einen ersten Überblick über die Inhalte.

Zu Beginn der Pandemie 2020 gewährte Mecklenburg-Vorpommern besonders geschädigten Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe einschließlich Kulturschaffender Zuschüsse zur Überbrückung ihres Liquiditätsengpasses, die sogenannte Corona-Soforthilfe. Die Antragstellung erfolgte beim Landesförderinstituts (LFI) und endete am 31.05.2020.

Das LFI hat Anfang des Jahres alle Soforthilfe-Empfänger/innen angeschrieben und daran erinnert, dass nach Ablauf des Förderzeitraums die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben im Förderzeitraum zu prüfen sind. Zum Zeitpunkt der Beantragung konnten die Unternehmen nur schätzen, welche Einnahmen und Ausgaben sie haben werden. Bereits im Bescheid wurde festgesetzt, dass die Empfänger verpflichtet sind, die Mittel teilweise oder sogar vollständig zurückzuzahlen, wenn sich die Liquiditätslücke im Förderzeitraum geringer eingestellt hat als gedacht. 

Sofern sich die Einnahmen und Ausgaben so entwickelt haben wie geplant oder schlechter, bedarf es keiner weiteren Handlung. Soforthilfe ist nur in den Fällen zurückzahlen, in denen die drei Monate nach Antragstellung besser verlaufen sind als prognostiziert, weil die Einnahmen höher waren als geplant oder der betriebliche Sach- und Finanzaufwand geringer ausfiel. In diesen Fällen ergibt sich eine geringere Soforthilfe als seinerzeit gewährt.  

Sollten Gelder zurückzuzahlen sein und ist dies nicht unmittelbar möglich, kann die Überkompensation auch später noch gemeldet werden. Darüber hinaus können mit dem LFI Rückzahlungsvereinbarungen (Stundung, Ratenzahlung etc.) abgeschlossen werden.

Quelle, weitere Informationen: hier klicken!

Soloselbstständige, Künstler:innen und Betroffene von Kurzarbeit können zur Sicherung des Lebensunterhalts die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (auch genannt: Arbeitslosengeld II) in Anspruch nehmen. Den rechtlichen Rahmen dafür hat die Bundesregierung mit dem Sozialschutz-Paket geschaffen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Erleichterter Zugang bis zum 31. Dezember 2021 verlängert
  • Die Vermögensprüfung wird wesentlich vereinfacht
  • Die Selbstständigkeit muss nicht aufgegeben werden

Quelle, Merkblätter & Formulare: hier klicken!

Antworten auf häufig gestellte Fragen: hier klicken!

Erklärvideo zur Beantragung: hier klicken!

  • Voraussetzung: mind. 10 Prozent der Beschäftigten sind von Arbeitsausfall betroffen
  • Sozialversicherungsbeiträge werden voll übernommen
  • auch Leiharbeiter werden i.d.R. einbezogen
  • Verlängerung der Bezugsdauer auf bis zu 24 Monate für Betriebe, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben; längstens bis zum 31. Dezember 2021
  • Erklärvideos

Quelle, weitere Informationen und Online-Antrag: hier klicken!

Werden die jeweiligen Programmbedingungen erfüllt, haben Start-ups grundsätzlich Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakts. Oft passen klassische Kreditinstrumente und die Bedürfnisse von Start-ups und KMUs nicht zusammen, da die von den Hausbanken gestellten Anforderungen nicht erfüllt werden.

Der Bund hat ein 2-Milliarden-Euro-Maßnahmenpaket aufgelegt, dass gezielt Start-ups und KMUs mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell adressiert.

Quelle und weitere Informationen: hier klicken!

Selbstständige und Unternehmen können unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten Kredite für Betriebsmittel und Investitionen bis zum 30. Juni 2021 erhalten. Die KfW stellt den Finanzierungspartner (Hausbank) zu 100 Prozent von dem Kreditausfallrisiko frei.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für alle Unternehmen, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • die KfW verlangt von der Hausbank keine Risikoprüfung
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019 pro Unternehmensgruppe
    • Maximal 300.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen.
    • Maximal 500.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
    • Maximal 800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
  • Voraussetzung: Sie haben im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt (bzw. seit Sie am Markt aktiv sind, falls der Zeitraum kürzer ist)

Quelle und weitere Informationen: hier klicken!

Das KfW-Sonderprogramm steht der gewerblichen Wirtschaft und den freien Berufen vor allem zur Deckung des kurzfristigen Liquiditätsbedarfs zur Verfügung. Es soll den Zugang zu günstigen Krediten erleichtern.

Das Sonderprogramm wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Die Kreditbeantragung der nachfolgenden Programme erfolgt über die Hausbank bzw. über den Finanzierungspartner. Antragsteller können mit dem KfW-Förderassistenten den passenden KfW-Kredit finden und alle Angaben für den Kreditantrag erfassen lassen.

 

Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind: ERP-Gründerkredit Universell

Das Wichtigste in Kürze:

  • Für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Reduzierter Zinssatz von 1,00 bis 2,12 % p.a. 
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung sowie 2 Jahre keine Tilgung
  • Bis zu 90 % des Bankenrisikos übernimmt die KfW

 

Für Unternehmen, die seit mehr als 5 Jahren am Markt sind: KfW Unternehmerkredit

Das Wichtigste in Kürze:

  • Für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Reduzierter Zinssatz von 1,00 bis 2,12 % p.a. 
  • Bis zu 90 % des Bankenrisikos übernimmt die KfW
  • Kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 100 Mio. Euro
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung sowie 2 Jahre keine Tilgung 
 

Für großvolumige Finanzierungen: Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung

Das Wichtigste in Kürze

  • Für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Für Vorhaben in Deutschland
  • Kredit ab 25 Mio. Euro im Rahmen eines Banken­konsortiums
  • Bis zu 80 % des Banken­risikos über­nimmt die KfW
  • Flexible Finanzierungs­strukturen

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Entlastung von Unternehmen, die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffen sind, durch:

  • zinslose Steuerstundung
  • Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer
  • Herabsetzung und Erstattung der Sondervorauszahlung für die Dauerfrist-verlängerung bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2021
  • Keine Vollstreckung rückständiger Steuerschulden bis zum 30. Juni 2021

Für die konkrete Inanspruchnahme der beschriebenen Steuererleichterungen setzen Sie sich bitte direkt mit Ihrem Finanzamt in Verbindung.

Geht es Ihnen um die Stundung der Gewerbesteuer, ist Ihr zuständiger Ansprechpartner die Gemeinde-/Stadtverwaltung, da dieser die Festsetzung und Erhebung der Steuern obliegt.

Geht es um die Versicherungssteuer oder das sogenannte Verfahren VAT on e-Services (besonderes Umsatzsteuerverfahren), sprechen Sie bitte das Bundeszentralamt für Steuern an.

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Die November- und Dezemberhilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.

Betroffene erhalten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November beziehungsweise Dezember 2019.

NEU: Die zulässige Förderhöhe und Nachweispflichten sind abhängig vom Umsatz im November bzw. Dezember 2019 und von der gewählten Beihilferegelung.

Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2021.

Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden

Quelle, weitere Informationen und Anträge: Hier klicken!

Das Landesprogramm zielt auf die Stärkung der beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten ab. Dazu wird folgendes gefördert:

Bildungsschecks für Unternehmen

Das Wichtigste in Kürze:

  • Gefördert wird die Teilnahme von Beschäftigten an Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung
  • Förderung erhalten Unternehmen mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in M-V
  • Qualifizierungen mit qualifizierter Teilnahmebescheinigung:
    • Gefördert werden je Beschäftigten bis zu 50 Prozent bzw. 75 Prozent (bei Erfüllung der Voraussetzungen nach De-minimis-Verordnung) der Lehrgangskosten, maximal 500 Euro
  • Qualifizierungen mit Abschlussorientierung oder Qualifizierungen mit Abschlusszertifikat oder anschlussfähige Teilqualifizierungen
    • Gefördert werden je Beschäftigten bis zu 50 Prozent bzw. 75 Prozent (bei Erfüllung der Voraussetzungen nach De-minimis-Verordnung), maximal 3000 Euro

Quelle, weitere Informationen und Ansprechpartner: hier klicken!

 

Förderung von Qualifizierungsprojekten für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

Das Wichtigste in Kürze:

  • Gefördert wird die Teilnahme von Beschäftigten an Qualifizierungsprojekten
  • Förderung erhalten Unternehmen mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in M-V, die Güter herstellen oder Leistungen erbringen, die tatsächlich oder ihrer Art nach regelmäßig überregional abgesetzt werden
  • Gefördert werden bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 100.000 €

Quelle, weitere Informationen und Ansprechpartner: hier klicken!

 

Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung im Handwerk und im Agragbereich

Das Wichtigste in Kürze:

  • Überbetriebliche Unterweisung als Unterstützung der Ausbildung
  • Azubis absolvieren in alles Ausbildungsjahren Lehrgänge, die von jeweiligen Handwerkskammer als Pflichtlehrgänge bestimmt werden
  • Gefördert werden die Kosten der Lehrgänge und Unterbringung

Quelle, weitere Informationen und Ansprechpartner für das Handwerk: hier klicken!

Quelle, weitere Informationen und Ansprechpartner für den Agrarbereich: hier klicken!

Phase III (Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 (Frist verlängert) gestellt werden. Änderungsanträge können seit 27. April 2021 gestellt werden.)

Die 3. Phase der Überbrückungshilfe soll alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen weiterhin unterstützen.

NEU:

  • Antragsmöglichkeit für Unternehmen mit Hilfsbedarf von über 12 Millionen Euro, deren Geschäftsbetrieb aufgrund von Schließungsanordnungen zwischen dem 16. März 2020 und dem 30. Juni 2021 eingestellt werden musste. Für die gesamte Förderung der Überbrückungshilfe III sind die Vorgaben des europäischen Beihilferechts einzuhalten.
  • Verlängerung der Antragsfristen für Erst- und Änderungsanträge bis zum 31. Oktober 2021 Eigenkapitalzuschuss für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.
  • Für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent: Erhöhung der Fixkostenerstattung auf 100 Prozent.
  • Antragsberechtigung für kirchliche Unternehmen und bis 31.10.2020 gegründete Start-ups.
  • Sonderabschreibungsmöglichkeiten für mehr Waren (bisher nur Winterware und verderbliche Ware) auf Hersteller, Großhändler und professionelle Verwender erweitert
  • Für Unternehmen der Veranstaltungs-, Kultur- und Reisewirtschaft wird zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme eingeführt, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen wäre. Die maximale Gesamtförderhöhe dieser Anschubhilfe beträgt 2 Mio. Euro.
  • Die Veranstaltungs- und Kulturbranche kann zusätzlich Ausfall- und Vorbereitungskosten, die bis zu 12 Monate vor Beginn des geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind, geltend machen
  • Antragstellenden wird in begründeten Fällen bei außergewöhnlichen betrieblichen Umständen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019 zu wählen.
  • Unternehmen und Soloselbstständige erhalten nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung.

Wer kann die Förderung beantragen?

  • Unternehmen, Soloselbständige, und Freiberufler bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro im Jahr 2020
  • Start-ups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden
  • gemeinnützige Unternehmen, kirchliche Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen

Die Umsatzhöchstgrenze von 750 Millionen Euro entfällt für vom Lockdown betroffene Unternehmen:

  • Einzelhandel
  • Veranstaltungs- und Kulturbranche
  • Hotellerie
  • Gastronomie
  • Pyrotechnikbranche, die von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffen sind
  • Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche

Vorraussetzung für Förderung:

Corona-bedingte Umsatzeinbrüche von mindestens 30 Prozent in jedem Monat, für den der Fixkostenzuschuss beantragt wird. Maßgeblich für den Vergleich ist der Referenzmonat im Jahr 2019.

Für Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Oktober 2020 (vorher 30. April 2020) gegründet wurden und in begründeten Fällen bei außergewöhnlichen betrieblichen Umständen, gelten besondere Vorschriften.

  • Keine Doppelförderung:
    • Unternehmen, die November- bzw. Dezemberhilfe bekommen haben, sind für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt.
    • Leistungen der Überbrückungshilfe II werden für diese Monate angerechnet.

Förderfähig sind bestimmte betriebliche Fixkosten, die im Förderzeitraum anfallen. Dazu gibt es einen festen Katalog.

Für Branchen, die besonders von der Pandemie betroffen sind, enthält die Überbrückungshilfe III Sonderregelungen bezüglich der erstattungsfähigen Kosten:

  • Für die Reisebranche werden die branchenspezifischen Fixkostenregelungen bezüglich Provisionen und Margen fortgeführt und ergänzt, so dass externe Ausfall- und Vorbereitungskosten für Reisen aus dem Zeitraum März bis Dezember 2020 berücksichtigt und Personalkosten besonders bezuschusst werden. Es wird zudem eine Anschubhilfe gewährt, die sich an den Personalkosten im jeweiligen Referenzmonat 2019 bemisst.
  • Unternehmen aus der Veranstaltungs- und Kulturbranche werden zusätzlich zu den übrigen betrieblichen Fixkosten auch Ausfall- und Vorbereitungskosten für im Zeitraum März bis Dezember 2020 pandemiebedingt ausgefallene Veranstaltungen anteilig erstattet. Sie erhalten außerdem ebenfalls eine Anschubhilfe, die sich an den Personalkosten im jeweiligen Referenzmonat 2019 bemisst.
  • Für Unternehmen des Einzelhandels, Hersteller und Großhändler wird die Abschreibungsmöglichkeit auf verderbliche Ware und Saisonware der Wintersaison 2020 / 2021 erweitert.
  • Die Pyrotechnikindustrie kann Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten für die Monate März bis Dezember 2020 beantragen und zusätzlich Lager- und Transportkosten für den Zeitraum Dezember 2020 bis Juni 2021 in Ansatz bringen.

Die Antragstellung erfolgt weiterhin über die bundesweit einheitlich digitale Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

 

Neustarthilfe für Soloselbständige (Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge wurde bis zum 31. Oktober 2021 verlängert)

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt.

NEU: Soloselbstständige mit Personengesellschaften und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften können ebenfalls einen Antrag stellen. Zudem ist die Antragstellung nun auch für alle über den prüfenden Dritten möglich.

Unternehmen müssen Anträge wie bisher bei der Überbrückungshilfe II und den außerordentlichen Wirtschaftshilfen elektronisch durch prüfende Dritte (d.h. Steuerberater/innen, Wirtschaftsprüfer/innen, vereidigte Buchprüfer/innen und/oder Rechtsanwälte/innen) über die Überbrückungshilfe-Plattform stellen.

Soloselbstständige, die Neustarthilfe beantragen, können direkt Anträge stellen und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen.

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Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ unterstützt Betriebe mit der Ausbildungsprämie (plus): Sie fördert Unternehmen, die ihr Ausbildungsniveau 2020 halten oder sogar erhöhen. Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 24.06.2020 bis 15.02.2021 beginnen.

Förderung durch einen einmaligen Zuschuss in Höhe von:

  • 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag, wenn gleich viele Verträge für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossen werden, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 (Ausbildungsprämie)
  • 3.000 Euro je zusätzlichen Ausbildungsvertrag für das Ausbildungsjahr 2020 (Ausbildungsprämie plus). Betriebe, die erstmalig ausbilden und die Voraussetzungen erfüllen, können diese Prämie erhalten.

Voraussetzungen:

Gefördert werden Betriebe, die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind mit folgenden Kriterien:

  • Beschäftigten waren im Jahr 2020 mindestens in einem Monat in Kurzarbeit ODER
  • Rückgang des Umsatzes des Ausbildungsbetriebs im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum entweder
    • in 2 aufeinanderfolgenden Monaten um durchschnittlich 50 Prozent ODER
    • in 5 zusammenhängenden Monaten um durchschnittlich 30 Prozent
  • Bei einer Unternehmensgründung nach April 2019, kann in beiden Varianten alternativ der Durchschnitt des jeweiligen Zeitraums für 2020 mit dem Durchschnitt der Umsätze der Monate November und Dezember 2019 verglichen werden.  

Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.

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Antragsberechtigt sind Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe in Mecklenburg-Vorpommern. Die Zuordnung erfolgt nach Maßgabe der Klassifikation der Wirtschaftszweige (Abschnitt C).

Gefördert werden grundsätzlich:

  • Errichtungsinvestitionen,
  • Erweiterungsinvestitionen,
  • Investitionen zur Diversifizierung der Produktion,
  • Investitionen zur grundlegenden Änderung des gesamten Produktionsprozesses,
  • Investitionen zum Erwerb der Vermögenswerte einer Betriebsstätte, die geschlossen wurde oder ohne diesen Erwerb geschlossen worden wäre und
  • Investitionen, die der Modernisierung des Produktionsprozesses dienen.

Voraussetzung:

  • Schaffung neuer oder Sicherung von vorhandenen Dauerarbeitsplätzen
  • Investitionsausgaben müssen entweder:
    • mindestens 25 Prozent höher sein als in den letzten drei Jahren durchschnittlich an laufender Wertminderung verdient wurden oder
    • mindestens 5 Prozent mehr Dauerarbeitsplätze schaffen
  • Vorhaben muss innerhalb von 36 Monaten durchgeführt werden, spätestens bis zum 01. Juli 2022

Zuwendungsfähig sind die Anschaffungs- und Herstellungskosten der zum Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Investitionsvorhaben mit zuwendungsfähigen Ausgaben unter 25.000 Euro sind von der Unterstützung ausgeschlossen.

Der Basisfördersatz beträgt 45 Prozent für kleine, 35 Prozent für mittlere und 25 Prozent für große Unternehmen. Dieser kann unter bestimmten Voraussetzungen um 5 Prozentpunkte angehoben oder auch gesenkt werden.

Der Zuschuss begrenzt sich auf 1,8 Millionen Euro pro Unternehmen bzw. den beihilferechtlichen Spielraum des Unternehmens. Hier sind alle bereits erhaltenen Kleinbeihilfen anzurechnen.

Bewilligungsstelle ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern. Die Antragstellung erfolgt im Rahmen des Programms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Das Antragsformular und die weiteren erforderlichen Dokumente finden sich auf der Internetseite des Landesförderinstituts M-V www.lfi-mv.de.

Antragsunterlagen müssen bis zum 30. September 2021 beim Landesförderinstitut vorliegen.

Quelle und weitere Informationen: hier klicken!

Investitionsprogramm „Modernisierung für Beherbergungsbetriebe“

Antragsberechtigt sind Beherbergungsunternehmen (einschl. Campingplätze) in Mecklenburg-Vorpommern. Ferienhäuser und Ferienwohnungen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Gefördert werden:

  1. Investitionen in die Erweiterung der Angebotsstruktur
  2. Investitionen in eine andere, verbesserte Angebotsstruktur
  3. Investitionen in die Höherklassifizierung des Hauses insgesamt

Die Schaffung zusätzlicher Bettenkapazitäten wird nicht unterstützt. Neben Investitionen in die Verbesserung des Angebotes werden außerdem Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Verbesserung der Klimafreundlichkeit gefördert.

Man erhält Zuschüsse zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten der zum Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Unternehmensgröße 1 und beträgt 50 Prozent für kleine, 40 Prozent für mittlere und 30 Prozent für große Unternehmen. Der Zuschuss ist begrenzt auf maximal 800.000 Euro.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt im Rahmen des Winter-Stabilisierungsprogramms für Wirtschaft und Arbeit in MV Unterstützungen für die Veranstaltungswirtschaft. Bewilligungsstelle ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern.

Bewilligungsstelle ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern. Die Antragstellung erfolgt im Rahmen des Programms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen  Wirtschaftsstruktur“. Das Antragsformular und die weiteren erforderlichen Dokumente finden sich auf der Internetseite des Landesförderinstituts M-V www.lfi-mv.de.

Die vollständigen Antragsunterlagen sollten bis zum 30. September 2021 beim Landesförderinstitut vorliegen, damit eine Bewilligung entsprechend den Vorgaben des europäischen Beihilferechts noch im Jahr 2021 erfolgen kann.

Das ausführliche Programm: hier klicken!

Unterstützungsprogramm für die Veranstaltungswirtschaft

Ziel des Programms:

Unterstützungen für die Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs zu gewähren, damit Planungen für Veranstaltungen mit überregionaler Bedeutung nicht zum Erliegen kommen und Veranstaltungen auch unter Pandemiebedingungen sicher und wirtschaftlich durchgeführt werden können

Hilfen zur Absicherung von Traditionsveranstaltungen und von Musikfestivals mit überregionaler Bedeutung 

  • Antragberechtigt sind Veranstalter von Traditionsveranstaltungen und Musikfestivals laut Positivliste; für den Landkreis Ludwigslust-Parchim sind das:
    • Martinimarkt in Grabow
    • Martinimarkt in Parchim
    • Barocker Adventsmarkt in Ludwigslust
    • Burgfest in Neustadt-Glewe
    • Stadtfest in Parchim
    • Kleines Fest im großen Park in Ludwigslust
    • Airbeat One

Anträge sind formgebunden innerhalb von zwei Wochen nach Absage der Veranstaltung zu stellen. Die Antragsfrist endet am 30.09.2021.

Das ausführliche Programm: hier klicken!

Quelle, weitere Informationen und Anträge: hier klicken!

Mit dem GRW-Programm können Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich Tourismus) gefördert werden, die dauerhaft Arbeitsplätze bzw. Ausbildungsplätze in Mecklenburg-Vorpommern schaffen oder sichern.

Zuwendungsempfänger/Antragsberechtigt:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die förderfähige Investitionsvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern durchführen
  • Absatz der Produkte und Leistungen muss überwiegend überregional erfolgen

Neu seit 13. Juli 2020:

  • Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern haben seit 13. Juli 2020 die Möglichkeit, zusätzliche Fördermittel für Modernisierungsinvestitionen zu beantragen. Gefördert werden sollen Investitionen zur Qualitätsverbesserung der Ausstattung und des Angebots, zur Steigerung der Energieeffizienz oder Verbesserung der Klimafreundlichkeit. Die Antragstellung erfolgt im Rahmen des Programms Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Die Antragsformulare finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Quelle, weitere Informationen und Antrag: hier klicken!

Über die GSA kann die rückzahlbare Corona-Liquiditätshilfe II beantragt werden. Gegenstand der Förderung sind die betriebsnotwendigen Ausgaben bis zum 30.09.2021.

Zuwendungsempfänger/Antragsberechtigt:

  • Kleinst-, Kleine und Mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Freiberufler inklusive Kulturschaffenden (im Vollerwerb)

Voraussetzungen:

  • Sitz und Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern
  • Das Unternehmen muss seine Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 1. Dezember 2019 am Markt angeboten haben.

Konditionen und Laufzeit:

  • Rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von maximal 200.000 EUR
  • Darlehen bis 20.000 EUR sind zinsfrei
  • Darlehen zwischen 20.001 EUR und 200.000 EUR sind im ersten Jahr zinsfrei, danach fallen Zinsen in Höhe von 3,69 % p.a. an
  • Das erste Jahr ist tilgungsfrei
  • Die Laufzeit beträgt max. 96 Monaten (8 Jahre)

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Ein breit gefächertes kulturelles Angebot wie Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen sollen Mithilfe des Superfonds wieder möglich werden. Dafür werden bis zu 2,5 Milliarden Euro bereitgestellt.

Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: 

  • Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Kulturveranstaltungen (bis 2.000 Personen)
    •  für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen ab 1. August 2021
    • gleicht Verluste der Veranstalter aus
    • kostenbasiert Hilfe (nicht höher sein als die auftretende Finanzierungslücke zwischen den Kosten der Veranstaltung und den erzielten Einnahmen) -> gedeckelt bei 100.000 EUR pro Kulturveranstaltung
  • Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen (ab 2.000 Personen)
    • geplant ab 1. September 2021 
    • Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucherinnen und Besuchern, die einen langen Planungsvorlauf benötigen
    • Im Falle pandemiebedingten Absage, Teilabsage oder Reduzierung der Teilnehmerzahl oder einer Verschiebung werden höchstens 80 Prozent der dadurch entstandenen Ausfallkosten übernommen
    • maximale Ent­schädigungssumme beträgt 8 Millionen EUR pro Veranstaltung
    • bei Teilab­sagen oder Reduzierung der Teilnehmerzahl werden die erzielten veran­staltungsbezogenen Einnahmen von den Ausfallkosten abgezogen
    • es gibt eine feste Liste der Kosten, die ersetzt werden können

Umsetzung:

  • über die Kulturministerien der Länder (in Mecklenburg-Vorpommern über das Landesförderinstitut)
  • Registrierung der Veranstaltungen und spätere Antragstellung erfolgen über eine zentrale Internetplattform, die von der Hansestadt Hamburg für alle Länder betreut wird
  • Alle Vorbereitungen zwischen dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und dem Landesförderinstitut laufen, damit es direkt beim Start der Plattform in Mecklenburg-Vorpommern losgehen kann.
  • Um Rückfragen von Veranstalterinnen und Veranstaltern beantworten zu können, wird eine telefonische Beratungshotline der Länder geschaltet. Das Land Nordrhein-Westfalen organisiert den Aufbau und die Betreuung dieser bundeseinheitlichen Hotline.

Weitere Informationen: hier klicken!

Modernisierung für touristische Speisegaststätten

Restaurants mit herkömmlicher Bedienung in definierten tourismusrelevanten Regionen haben seit dem 1. Juni 2021 die Möglichkeit, Fördermittel für Modernisierungsinvestitionen zu beantragen.

Förderfähig sind Investitionen zur Verbesserung des Angebotes ab 20.000 Euro, die deutlich über die bloße Wieder­herstellung des Ursprungszustands hinausgehen, wie z.B.

  • Errichtung von Außenbereichen,
  • die Anlage von Spielplätzen,
  • die Schaffung von Stellplätzen,
  • die Anschaffung von Kühl- / Gefrierzellen,
  • die Anschaffung von hochwertiger Küchentechnik im Bereich Smart Kitchen/ Connected Cooking und
  • die Anschaffung und der Einbau von fest installierten Buffet

Bedingung: Investitionen müssen qualitativ höherwertiges Angebot schaffen und Arbeitsplätze sichern oder schaffen

Voraussetzung:

Speisegaststätte mit Bedienung müssen mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes mit Kunden erwirtschaften, die ihren Wohnsitz außerhalb eines Radius von 50 Kilometern haben.

Antragsberechtigt:

  • Speisegaststätten in Kur- und Erholungsorten oder prädikatisierten Ortsteilen mit besonders hohem Tourismusaufkommen (definierte Auflistung der Orte; für LUP: Plau am See Stadt begrenzt auf das Gebiet beidseitig direkt an der Elde und das Carré nördlich der Elde eingegrenzt durch Mühlenstraße, Steinstraße, Große Burgstraße)
  • Speisegaststätten, die zu einem Beherbergungsbetrieb gehören
  • Darüber hinaus ist eine Förderung ausnahmsweise möglich, wenn das überregionale Einzugsgebiet im konkreten Einzelfall nachgewiesen wird.

Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Unternehmensgröße und beträgt 50 Prozent für kleine, 40 Prozent für mittlere und 30 Prozent für große Unternehmen. Der Zuschuss ist begrenzt auf maximal 200.000 Euro.

Antragsformular, Merkblatt und weitere Informationen finden Sie hier.

Der Härtefallfonds im Überblick:

  • Zusätzliches Angebot an die Unternehmen: ergänzen die bisherigen Hilfen des Bundes und der Länder in der Corona-Pandemie
  • Einzelfallprüfungen: die Länder können auf Grundlage von Einzelfallprüfungen die Unternehmen unterstützen, die nach Ermessensentscheidungen der Länder eine solche Unterstützung benötigen
  • Gesamtsumme: Bund und Länder stellen einmalig Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt bis zu 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung. Bund und Länder bringen diese Mittel je zur Hälfte auf.
  • Mittel dienen der Finanzierung von betrieblichen Ausgaben
  • Höhe der Unterstützungsleistung orientiert sich grundsätzlich an den förderfähigen Tatbeständen der bisherigen Unternehmenshilfen des Bundes, das heißt insbeson­dere an den in der Überbrückungshilfe III förderfähigen Fixkosten, und soll im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen
  • Unterstützung erfolgt rückwirkend, das heißt für abgelaufene Monate, beginnend mit dem Januar 2021. Jetzt können Anträge bis einschließlich 30. Juni 2021 gestellt werden.

Antragsberechtigung: Es lassen sich sieben Fallgruppen unterscheiden:

Fallgruppe 1: Unternehmen und Soloselbständige, deren Umsätze im Vergleichszeitraum aufgrund außergewöhnlicher betrieblicher Umstände vergleichsweise gering waren.

Fallgruppe 2: Unternehmen, bei denen der Umsatzausfall erst mit Verzögerung eintritt und nach Wiederaufnahme des Geschäfts nicht mehr durch eine entsprechende Überbrückungshilfe unterstützt werden kann.

Fallgruppe 3: Im Nebenerwerb gewerblich tätige Soloselbständige / im Nebenerwerb freiberuflich Erwerbstätige mit besonders hohen betrieblichen Ausgaben.

Fallgruppe 4: Strukturbedeutsame Unternehmen, die infolge einer speziellen, atypischen Fallkonstellation trotz der regulären Corona-Hilfen von Bund und Land in ihrer Weiterführung gefährdet sind.

Fallgruppe 5: Selbstständige im Haupterwerb mit hohen Umsatz­rückgängen und geringen Fixkosten, die allein aufgrund der Anzahl ihrer Beschäftigten keinen Zugang zur Neustarthilfe haben.

Fallgruppe 6: Gründungen nach dem 31. Oktober 2020 durch Soloselbständige mit geringen Fixkosten bzw. Unternehmens­gründungen nach dem 31. Oktober 2020.

Fallgruppe 7: Vermietung von Ferienwohnungen/ -häusern ohne Gewerbeschein im Haupterwerb

Beantragung:

  • Bewilligungsstelle ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern. Die Antragsunterlagen stehen unter www.lfi-mv.de zum Download zur Verfügung.
  • Unter 0385 59241 13 besteht eine Hotline, über die Antragsteller sich vor Antragstellung über das Programm informieren können.
  • Die Antragstellung erfolgt durch einen prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater:in, Wirtschaftsprüfer:in etc.). Durch den prüfenden Dritten sind Angaben zur Antragsberechtigung des Antragstellenden zu machen. Die Angaben umfassen Informationen zu bereits gestellten Anträgen auf Bundes- und Landeshilfen bzw. die Darlegung der fehlenden Antragsberechtigung. Darüber hinaus ist die besondere Härte darzulegen.

  • NEU: Anträge auf eine Betriebs­kostenpauschale bis zu 1.250 Euro und Anträge auf eine anteilige Fixkostenerstattung bis zu 5.000 Euro Fixkosten pro Monat können ohne Einbindung eines prüfenden Dritten gestellt werden.

  • Anträge sind formgebunden bei der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Werderstraße 74b, 19055 Schwerin einzureichen (PwC), die eine Prüfung der Anträge im Hinblick auf die besondere Härte vornimmt und Unterlagen für die Härtefallkommission des Landes Mecklenburg-Vorpommern aufbereitet. Die Härtefallkommission setzt sich aus je einem Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, der Staatskanzlei, des Finanzministeriums und des Ministeriums für Inneres und Europa zusammen. Sie votiert die von der PwC vorgelegten Anträge und legt ihre Voten der Bewilligungsstelle zur Entscheidung vor.

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Informationen für

Arbeitgeber:innen und Selbstständige

Weitere relevante Informationen für Arbeitgeber:innen und Soloselbständige sind hier für Sie zusammengefasst.

Nach § 56 Abs. 1 und § 56 Abs. 1 a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) erhalten Menschen eine finanzielle Entschädigung, wenn diese von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Anspruch auf Entschädigung haben:

  • Arbeitnehmer:innen und Selbstständige, die von Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind.
  • Arbeitnehmer:innen und Selbstständige, die als berufstätige Eltern und Pflegeeltern von betreuungsbedürftigen Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind und deren Schulen oder Betreuungseinrichtungen geschlossen wurden bzw. eine Behörde die Quarantäne des Kindes angeordnet hat.
  • Arbeitgeber:innen, die ihren Arbeitnehmer:innen (für längstens sechs Wochen) die Entschädigung auszahlen.
  • Selbstständige, deren Betrieb oder Praxis während der Dauer der Quarantäne oder des Tätigkeitsverbots geschlossen ist, können zusätzlich den Ersatz von weiterlaufenden und nicht gedeckten Betriebsausgaben nach § 56 Absatz 4 Satz 2 IfSG beantragen.

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Im Zusammenhang mit den Bestimmungen und Vorgaben in der Coronakrise hat sich einiges geändert, auch arbeitsrechtlich. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die häufigsten Fragen und Antworten von Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen hier zusammengestellt: hier klicken!

Die bereits geltenden Arbeitschutzregelungen wurden ergänzt und gelten befristet bis zum 10. September 2021. Die wesentlichen Bestimmungen der Verordnung sind:

  • Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, in ihren Betrieben mind. zweimal pro Woche für alle in Präsenz Arbeitenden Antigenschnell- oder Selbsttests anzubieten. Ausnahmen für vollständig Geimpfte bzw. von einer COVID-19 Erkrankung genesene Beschäftigte sind vorgesehen.
  • Die Arbeitgeber müssen auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung betriebliche Hygienepläne erstellen bzw. vorhandene Pläne anpassen und den Beschäftigten in geeigneter Weise zugänglich machen. Dazu wird zusätzlich auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger verwiesen.
  • Betriebsbedingte Personenkontakte sind nach wie vor einzuschränken.
  • Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist auf das notwendige Minimum zu reduzieren.
  • Auch während der Pausenzeiten und in Pausenbereichen muss der Infektionsschutz gewährleistet bleiben.

Das ist neu:

  • Die Maskenpflicht bleibt zwar grundsätzlich bestehen, die Arbeitgeber müssen künftig nur noch dort mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wo technische oder organisatorische Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz bieten.
  • In mehrfach belegten Räumen kann künftig allgemein auf die Einhaltung einer Mindestfläche von 10 m² pro Person verzichtet werden. Der Mindestabstand von 1,50 m muss aber weiter eingehalten werden, ebenso ist weiterhin intensives Lüften sicher zu stellen.
  • Die verbindliche Vorgabe von Homeoffice im Infektionsschutzgesetz entfällt zum 30. Juni 2021 und wird nicht wieder in die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung aufgenommen. Homeoffice als Maßnahme zur Vermeidung betrieblicher Personenkontakte bleibt aber Bestandteil der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und muss bei der Erstellung und Anpassung der betrieblichen Hygienepläne vom Arbeitgeber weiter berücksichtigt werden.

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Aktuelle Verordnungen

luca kann überall da eingesetzt werden, wo Menschen zusammenkommen und dient zur Kontaktdatenerfassung und -übermittlung für z.B. Ihren Gastronomiebetrieb, Ihre Veranstaltungsstätte, Ihre Sportveranstaltung oder Ihre Gemeinde. Sie registrieren Ihren Standort bei luca Locations und starten mit den Check-ins. Weder der Veranstalter noch der Betreiber kann die Daten auslesen. Auch das Gesundheitsamt hat keinen direkten Zugriff, kann aber im Falle des Falles die Kontakthistorie anfragen und entschlüsseln.

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Christine Pinnow
Projektmanagerin Fachkräftesicherung & Unternehmensservice

Allgemeine Kontaktdaten

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